Autor des Monats: November

Interview mit Ramona Beck

Ramona Beck ist 1979 in Friedrichshafen geboren und lebt noch heute in dieser wunderschönen Gegend im Dreiländereck am Bodensee. Derzeit macht sie eine Ausbildung zur Verwaltungsfachange-stellten. In ihrer Freizeit verbringt sie viel Zeit mit ihrer Familie und Freunden. Nachdem sie jahrelang eine Geschichte mit sich getragen hat,  traute sie sich diese nun zu Papier zu bringen.
„Farbenzauber der Liebe“ entstand daraus und ist der erste Roman, mit dem sich Ramona der Öffentlichkeit zeigt. Weitere Buchprojekte sind in Planung.

 FRAGE: Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Anders als wie bei den meisten AutorInnen, habe ich nicht bereits schon im jugendlichen Alter geschrieben. Ich habe es vielmehr geliebt, Geschichten zu erzählen. Inzwischen schreibe ich diese lieber nieder, da es an Zuhörer mangelt. *grins*

(Wow mal was ganz anderes Super, schön dass du uns alle dran teilhaben lässt)

Sehr gerne

(Ist Farbenzauber der Liebe auch eine Geschichte die du zuvor erzählt hast?)

Nein, diese Geschichte hat mich zwar schon lange begleitet, aber erzählt habe ich davon nie jemanden. Ich selbst träume jede Nacht und kann mich morgens auch immer wieder an meine Träume erinnern. Daraus entstand diese Idee, denn es ist tatsächlich so, dass das träumen den Alltag beeinflussen kann.

(Das habe ich auch schon oft bemerkt, vor allem diese Träume bei denen man nie weiß, ob es ein Traum war oder ob es wirklich so passiert ist)

Genau, so geht es mir auch des Öfteren. Ich liebe es zu träumen.

(Ich auch. Bei den schlechten Träumen bin ich mir da allerdings nicht so sicher)

Die gehören aber dazu! Würden wir immer nur Gutes träumen, würden wir diese nicht mehr zu schätzen wissen. Schlechte Träume erinnern uns daran, dass die Guten nicht selbstverständlich sind. So ist es auch im realen Leben. Was wäre, wenn es uns nur gut gehen würde? Ich denke, dass das eine Katastrophe wäre. Wir würden ziemlich schnell die wahre Bedeutung des Lebens verlieren. Ein kleines Beispiel : Wenn wir uns z.B. niemals mit unserem Partner streiten würden, dann würde es auch nie zu einer Versöhnung kommen.

(Da hast du vollkommen Recht. Das ist sehr schön geschrieben)

FRAGE:  Was machst du, wenn es mit dem Schreiben nicht voran geht?

Wenn ich eine Blockade habe, dann beschäftige ich mich mit etwas anderem. Nehme mir ein Buch zur Hand und entspanne mich. Ich kann unter Druck nicht schreiben, das funktioniert nicht.

(Das kann ich mir vorstellen. Wenn ich unter Druck stehe klappt auch nichts)

Macht dann auch kein Spaß und wenn es kein Spaß macht, dann spürt der Leser das sofort.

FRAGE: Was für eine Verbindung hast du zu deinen Charakteren? Hast du durch sie irgendwas lernen können? Wie haben sie dich geprägt und anders herum?

Eine sehr enge, denn ich habe sie ja erschaffen. Jeder einzelner Protagonist hat Charaktereigenschaften, die ich persönlich auch habe oder hatte.

(Das ist ja mega cool. Sowas finde ich immer super. Du hast ja eine Protagonistin in deinem Buch, die es auch in echt gibt, wie kam es dazu?)

Ja, Saskia Seifert die Schwester von Tom gibt es wirklich. Sie hat diese Rolle durch ein Gewinnspiel bei mir gewonnen.

(Achso, ich fand es total cool. Vor allem weil man sie ja kennt. )

FRAGE: Im Moment schreibst du ja realistische Romane mit einem Touch Fantasy, willst du dich irgendwann auch an anderen Genres versuchen?

Ja, ich arbeite an zwei Geheimprojekten, die beide in verschiedenen Genres ihr zuhause haben.

(Das hört sich spannend an. Da muss ich wohl des Öfteren bei dir vorbei schauen und gucken was es so neues gibt.)

FRAGE: Wie findet dein Umfeld, dass du schreibst?

Die finden es ganz gut, wobei ich mit meiner Familie wenig darüber spreche.

(Hat das einen Grund weshalb du wenig mit deiner Familie darüber sprichst?)

Ich stehe nicht so gerne im Mittelpunkt und wenn man dieses Thema in der Familie anspricht, dann findet das oft kein Ende

(Ohjaaaa das kenne ich )

Ja ich bin in der Rolle als Autorin total schüchtern

(Das brauchst du absolut nicht zu sein. Aber ich verstehe das. Wenn mich einer in meinem Bekanntenkreis auf meine Seite anspricht geht es mir genauso )

Ja, da bekomme ich immer gleich etwas Farbe im Gesicht

FRAGE: Gibt es eine bestimmte Tageszeit bei der du am liebsten schreibst?

Abends, da habe ich am meisten Ruhe.

FRAGE: Wie sieht dein Arbeitsplatz aus?

Möchtest du ein Bild sehen?

(Klar gerne!)

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Ist zwar nicht schön, aber selten.

(Hahahaha ja, ist doch super
Bei mir siehts nicht so ordentlich aus
Zumal ich ja mit dem Laptop überall arbeiten kann. Überall liegen meine Sachen rum )

Du hattest nur Glück, das ich vor der Messe mal etwas aufgeräumt habe

(Hahaha auch gut :D)

Ich bin ein sehr ordentlicher Mensch, aber wenn es ums Schreiben geht, da kann schon mal das Chaos ausbrechen.

(Ich bin die Chaosqueen schlecht hin aber ich bin dabei sehr organisiert )

FRAGE: Was brauchst du beim Schreiben?

Also was ich beim Schreiben essen sollte:  Karotten, Gurken und ein bisschen Obst. Die Realität sieht da aber ganz anders aus. Ich mag am liebsten Chips und zwar ganz scharfe Chips. So, nun habe ich gelüste. Ahhh

(Hahaha ja super
Ich nasche auch am liebsten Chips. Dieses Teufelszeug )

Schlimm!

(Aber mal davon abgesehen, Obst und Gemüse am Abend ist eh nicht so gut. Davon bekommt man Bauchweh :D:D:D)

Stimmt und das bekomme ich von Chips nicht

FRAGE: Gibt es irgendwas das dich beim Schreiben ablenkt oder dich so sehr stört das es dich auf die Palme bringt?

Nein, da gibt es eigentlich nichts. Wenn ich beim Schreiben erstmal drin bin, dann vergesse ich die Welt um mich herum.

FRAGE: Wie sieht dein perfekter Schreibtag aus?

Wenn meine Protas sich so entwickeln wie ich es möchte. Leider eher die Seltenheit, da sie grundsätzlich das machen was sie wollen.

(Ohje, sie führen einfach ein Eigenleben Ich finde es immer sehr spannend zu hören, wenn sich die Protas ganz anders entwickeln, als der Autor vorgesehen hat )

Ja, da scheint nicht nur bei mir der Fall zu sein, doch genau das macht das Schreiben so interessant.

FRAGE: Was liest du Privat am liebsten? Hast du vielleicht spezielle Buchtipps?

Das Lesen ist bei mir leider zur Seltenheit geworden aber am liebsten lese ich Bücher, die einen in eine andere Welt entführen. Fantasy ist ein Genre, das mich immer wieder fasziniert.

(Das glaube ich wohl. Mich zieht es auch immer wieder magisch an
Hast du vielleicht noch ein/zwei Buchtipps?)

Es gibt inzwischen so viele tolle Bücher, da kann ich mich nicht festlegen. Ich kann dir sagen, welches Buch mich auf meine erste Reise in eine unbekannte Welt begleitet hat. Das war „Die unendliche Geschichte“ von Michael Ende. Ein toller Schriftsteller, der weiß, wie man mit Worten einen Leser verzaubern kann. Wenn es ein älteres Buch sein darf, dann würde ich dieses empfehlen.

Ich danke dir wirklich, dass du dir die Zeit genommen hast.

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