Autor des Monats: Dezember

Teil 1

Die 1979 geborene Autorin Sandra Berger stammt aus der Schweiz, wo sie auch mit ihrer Familie lebt.
Von Kindesbeinen an schrieb sie verschiedene Geschichten, die allerdings nur für sie selber und ihre Freunde bestimmt waren.

Mit „Transformation am Feuersee“ veröffentlichte sie 2015 ihren Debütroman, welcher für den
Phantastik Preis als „Bester Deutscher Debütroman 2015“ nominiert war.

 FRAGE: Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Bereits mit 6 Jahren begann ich Geschichten zu zeichnen und danach zu schreiben. Das Schreiben begleitet mich schon das ganze Leben.

(Das ist echt faszinierend. Ich habe es gehasst, in der Schule Aufsätze zu schreiben. Die waren aber auch grottig :D)

 

FRAGE: Wie kommst du zu deinen Ideen? (Besonders bezüglich Transformation am Feuersee)

Die Ideen zu meinen Geschichten kommen immer durch eine Art „Gedankenblitz“. Das ist ein Gedanke einer Szene, die sich dann in meinen Hirn festbrennt und dadurch die Geschichte entsteht. Bei Transformation am Feuersee war der Gedankenblitz die Szene, als die Protagonistin Caroline vor dem Krankenhaus steht und hinein blickt. Durch diese kleine Szene ist die Geschichte entstanden.

 

FRAGE: Welches ist dein schwierigstes Werk gewesen?

Ich habe mal eine Geschichte begonnen, die im 2. Weltkrieg spielt. Da ich es sehr realistisch darstellen wollte, habe ich viele Bücher darüber gelesen, doch das hat mich unglaublich hinuntergezogen und das Schreiben wurde eher zur Qual. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum die Geschichte bis jetzt nicht fertig geschrieben wurde und in der Schublade ruht. 😉

(Ist ja auch wirklich eine schwierige Thematik, mich würde das auch runterziehen:/)

 

FRAGE: Was machst du, wenn es mit dem Schreiben nicht voran geht?

Ich mach mir da keinen Stress, wenn es mal nicht so läuft wie es sollte. Dann schnappe ich mir ein Buch, schaue ein Film und verschiebe das Schreiben auf ein anderes Mal.

 

FRAGE: Was für eine Verbindung hast du zu deinen Charakteren? Hast du durch sie irgendwas lernen können? Wie haben sie dich geprägt und anders herum?

Lernen konnte ich bis jetzt von den Protagonisten noch nicht viel. Ich vertraue ihnen in der Hinsicht, dass sie während dem Schreiben aufzeigen wohin ihr Weg gehen soll und wie sie anstehende Probleme lösen. Den Charakter der verschiedenen Protagonisten zu spüren ist immer etwas ganz besonderes; so als würde man einen wirklichen Menschen kennen lernen.

(So geht es mir auch beim Lesen)

 

FRAGE: Welches sind deine Lieblings Protagonisten aus deinen Romanen und welchen magst du am wenigsten?

Ich mag Ben und Caroline von Transformation am Feuersee sehr, sowie auch Lukas aus der Fortsetzung. Egal wie gemein oder blöde ein Charakter ist, ich mag irgendwie alle.

(Das finde ich witzig, ich als Leser denke oft, dass der Autor seine Protas manchmal hassen muss :D)

 

FRAGE: In welchen Genres schreibst du und in welchen willst du noch schreiben?

Ich schreibe momentan mystische Fantasy, habe aber auch noch eine halb-fertige Science Fiction Geschichte in der Schublade. Thriller oder Liebesromane wären auch mal was.

(Oh, Science Fiction finde ich gut, da bin ich mal gespannt)

TEIL 2

FRAGE: Wie findet dein Umfeld, dass du schreibst?

Mein Umfeld findet es klasse und unterstützt mich auch sehr.

 

FRAGE: Gibt es eine bestimmte Tageszeit bei der du am liebsten schreibst?

Da ich Familie habe, schreibe ich oft am Abend oder an meinem „offiziellen“ Schreibtag.

(Sehr organisiert)

 

FRAGE: Wie sieht dein Arbeitsplatz aus?

Ich arbeite an meinem alten Sekretär. Oberhalb schaut mir eine bronzene Eule zu, die auf ein paar bronzenen Büchern steht. Daneben habe ich verschiedene Edelsteine. Sonst habe ich natürlich den Laptop und ein Blatt mit Notizen drauf. Was zu trinken darf auch nicht fehlen.

(Sehr schön, ich liebe Eulen)

 

FRAGE: Was brauchst du beim Schreiben?

Ruhe, teilweise Musik, etwas zu trinken und teilweise auch etwas zu knabbern.

(Ja, der Knabberkram darf niemals fehlen :D)

 

FRAGE: Was bringt dich beim Schreiben auf die Palme bzw. stört dich oder lenkt dich ab?

Wenn die Kinder weinen oder was mit ihnen ist, dann kann ich nicht mehr schreiben weil ich direkt in den „Mama-Modus“ wechsle. Das ist es teilweise anstrengend danach wieder ins Schreiben zu kommen.

(Kann ich mir vorstellen. Ich habe ja auch meine Tage, an denen ich meine Rezis schreibe, aber wenn dann einer mit Problemen kommt, kann ich mich nicht mehr konzentrieren)

 

FRAGE: Wie sieht dein perfekter Schreibtag aus?

Ich habe mir noch nie Gedanken über einen perfekten Schreibtag gemacht. Bis jetzt waren alle Tage an denen ich geschrieben habe gut – ich hoffe es bleibt so.

(Ich drück dir die Daumen)

 

FRAGE: Was liest du privat am liebsten? Hast du vielleicht spezielle Buchtipps?

Ich lese sehr gerne Jugendbücher. Habe gerade die Bücher von Jennifer L. Armentrout gelesen. Die Bücher von Dan Brown liebe ich auch. Was ich eher weniger lese ist Erotik. Grusel, Horror.

(Ja, Dan Brown ist schon klasse)

 

bild2

 

Advertisements