Rezension

Die Macht der Bilder

Genre: Krimi

Seiten: 505

Verlag: Weltbild

Klappentext:

Am Stadtrand von Hamburg wird eine Frau tot aufgefunden. Sie ist seltsam zugerichtet – wie das Opfer einer mörderischen Inszenierung. Rechtsmedizinerin Leonie Simon ist schockiert. Eigentlich wäre ihre Arbeit mit dem Obduktionsbericht beendet. Doch der Fall lässt sie nicht los. Als es weitere Opfer gibt, deutet alles auf einen Serientäter.
Kurz darauf macht Leonie die Bekanntschaft des prominenten Thriller-Autors Georg Bachmann. Als der behauptet, in visionären Momenten die Morde vorhergesehen zu haben, werden Leonies Recherchen zum Albtraum und ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt…

Meine Meinung:

Geschichte:

Ich bin sehr gut in die Geschichte rein gekommen, hatte aber im Verlauf der Geschichte ein paar Schwierigkeiten. Zum einen mit der Rechtschreibung. OK, das Buch kam 2001 raus aber bevor man es als EBook rausbringt, hätte man es nochmal überarbeiten können. Dann hatten die Protagonisten zwischendrin einfach andere Namen: Wie zum Beispiel Dennis war dann auf einmal Dermis (ganz dummer Fehler, und das über Seiten hinweg). Die Idee der Geschichte gefiel mir allerdings sehr gut, es hatte was von der Serie „Rizzoli & Isles“ die ich sehr gerne gucke. Im Grunde geht es um eine Rechtsmedizinerin die sich in die Ermittlungen der Polizei einmischt. Gepaart mit einem übersinnlichen Verdächtigen. Ich bin echt schwer am Überlegen ob ich mir die nächsten Bänder hole, es waren halt schon viele Fehler drin.

Hier gibt es 3 von 5 Gryffindor – Punkten

Charaktere:

Ich mochte die Charaktere sehr, allerdings hatte ich das Gefühl das etwas fehlt. Viele der Charaktere hatten eine schlimme Kindheit, was ich ein wenig blöd fand. Wenn jetzt ein Charakter eine miese Kindheit gehabt hätte, hätte das vollkommen ausgereicht. Die Hauptprotagonistin war sehr stereotypisch für das Genre Krimi/Thriller, eine scheinbar starke Persönlichkeit mit Hang zum Alkohol und Sport. Dann der „Böse Bulle“ der niemanden an sich ranlässt und ein großes Geheimnis mit sich trägt.

Hier gibt es 1 von 2 Hufflepuff – Punkten

Gänsehautmomente:

Gänsehaut hatte ich gar nicht. Allerdings hat die Autorin einen sehr bildhaften Schreibstil und bei mir ist das Kopfkino stark ausgeprägt, somit hatte ich des Öfteren einen starken Ekel und war dennoch sehr gefesselt von der Geschichte.

Hier gibt es 1 von 2 Slytherin – Punkten

Aufmachung/ Design:

Das Cover hätte mehr hergeben können. Ich glaube ich hätte es mir so niemals gekauft, hätte ich nicht für eine Challenge- Aufgabe einen Autor mit meinen Initialen gebraucht.

Hier gibt es 0 von 1 Ravenclaw – Punkten

Fazit:

Eine interessante Geschichte mit viel Luft nach oben. Ich werde weiterhin überlegen ob ich mir die Folgebände holen werde oder nicht. Die Schreibfehler und die Rechtschreibung schrecken dann doch schon ab.

Insgesamt gibt es: 5 von 10 Buchplaudis

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