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Rezension

Loveable

Genre: Drama

Seiten: 262

Verlag: Booklover Verlag

Klappentext:

Tom Wagner lebt seinen Traum als Besitzer einer Szene-Bar in Berlin Mitte. Als eines Tages das bezaubernde Mädchen mit dem schüchternen Lächeln in seine Welt tritt, ist er sich sicher, sie ist das letzte Puzzleteil, das sein Leben endgültig perfekt macht. Nur konnte ihn nichts auf der Welt auf das Ausmaß der Probleme vorbereiten, die Melina mitbringt.

Borderline ist eine Krankheit, mit der sich der lebensfrohe Tom bisher nie auseinandersetzen musste. Eine Beziehung mit der ebenso liebevollen wie verletzlichen Melina bringt ihn da rasch an die Grenzen seiner Belastbarkeit.

Doch auch für Melina ist es alles andere als leicht.

Aufgeben kommt für Tom nicht in Frage. Doch wie hilft man einem Mädchen, das sich selbst schon lange aufgegeben hat?

 

Meine Meinung:

Geschichte:

Eine tragische Geschichte über eine schlimme Krankheit. Es war alles sehr bildhaft beschrieben und ich habe stark mitgelitten. Melina hat Borderline und es wird alles sehr gut beschrieben, ihre Gefühle und ihre Taten. Ich fand es auf der einen Seite sehr interessant und auf der anderen Seite hat mich die Geschichte geschockt und stark mitgenommen. Tom versucht alles damit es Melina gut geht und kann nicht verstehen, wenn sie sich dann trotzdem selbst verletzt. Zwischendurch habe ich die Art und Weise wie die beiden miteinander reden und umgehen ein wenig unglaubhaft gefunden. Kein Mann würde so reden wie Tom es tut. Auch das plötzliche Auftauchen von Melinas bester Freundin fand ich ein bisschen unnötig und unglaubhaft.

Hier gibt es 3 von 5 Gryffindor – Punkten

Charaktere:

Melina finde ich sehr gut getroffen und beschrieben. Man konnte sich sehr gut in sie hineinfühlen. Tom hingegen finde ich ein bisschen unglaubwürdig, wenn ein Mann so mit mir reden würde wie er es tut würde ich ihn für seltsam halten. Andere werden es bestimmt ganz süß finden aber ich finde es eigenartig. Dann gibt es da noch Elisa und Dennis, die beiden sind wirklich nett. Sie helfen Tom immer in der Kneipe aus wenn er sich um Melina kümmern muss.

Hier gibt es ganze 1 von 2 Hufflepuff – Punkten

Emotionen:

Es ist eine wirklich emotionale Geschichte und sie hat mir echt oft schmerzen und Gänsehaut beschert. Besonders wenn Melina sich wieder selbstverletzt hat musste ich das Buch erst einmal bei Seite legen.

Hier gibt es 2 von 2 Slytherin – Punkten

Aufmachung/ Design:

Das Cover finde ich eher mittelmäßig, nicht weil es billig hergestellt wurde oder so, sondern, weil ich es immer schwierig finde wenn echte Menschen auf den Covern abgebildet sind. Es passt allerdings gut zu Geschichte und mir gefallen die Farben gut. Auch die Kapitel finde ich schön gestaltet.

Hier gibt es 1 von 1 Ravenclaw – Punkten

Fazit:

Ich finde die Geschichte gut gelungen und auch realistisch dargestellt zumindest in Bezug auf Melina. Dennoch glaube ich, dass ich die Reihe nicht weiterverfolgen werde. Mir sind solche Schicksale, die auch im echten Leben passieren können, einfach zu heftig.

Insgesamt gibt es: 7 von 10 Buchplaudis

„Wenn Dir das Leben auch noch so übel mitspielt, gib nicht auf und glaube an Dich!“

(Loveable)

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