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Autor/in des Monats: Februar

Interview mit Ela Feyh

Jung, neugierig und Pflanzenliebhaberin. Sie ist sympathisch und super positiv eingestellt. Man kann sie einfach nur gern haben!

 

 FRAGE: Wie bist du zum Schreiben gekommen und wie hat es sich entwickelt?

Ich habe bereits in der Grundschule kleine Geschichten geschrieben, mein erstes Buch begann ich allerdings in der 10 Klasse. Und eigentlich auch nur aufgrund eines kleinen Wettstreits unter Freunden. Eine Freundin meinte nämlich, sie wolle ein Buch schreiben und da ich leider ein Wettbewerbstyp bin, hab ich sofort gesagt: „Ich schreibe auch eines!“ Das war die Geburtsstunde meines Romans „Sylnen – Der gefallene Krieger“. Ein Jahr verbrachte ich in der erfundenen Welt Crailsmur, dann verließ mich jedoch die Lust. Erst während meines Studiums fand ich wieder zum Schreiben und seitdem sitze ich permanent vor dem PC und tippe =) (Aber auch an anderen Reihen 😉 )

(Sylnen ist sogar noch auf meinem SuB, ich glaube ich muss es bald mal lesen :D)

FRAGE: Wie kommst du zu deinen Ideen?

Uff … Sie kommen eher zu mir. Meist habe ich einen Traum, der dann die Grundidee für eine Szene oder ein gesamtes Buch ist. Manchmal inspirieren mich aber auch andere Bücher oder ein Film oder ein Lied oder einfach nur der Blick aus dem Fenster…

FRAGE: Welches ist dein Lieblings Roman von dir?

Die Frage ist gemein. Ich mag natürlich alle Bücher! Ich kann wirklich nicht sagen, welches mein Favorit ist. Sie haben alle etwas Besonderes, weil sie alle unterschiedliche Inhalte besitzen.

(Ich bin der Meister der gemeinen Fragen :D)

FRAGE: Was machst du, wenn es mit dem Schreiben nicht voran geht?

Was ganz anderes wie fotografieren, stricken oder kochen. Manchmal überarbeite ich aber auch ein anderes Buch oder das, was ich bisher geschrieben habe und dann weiß ich meist, wie es weitergeht.

(Das kann ich gut nachvollziehen)

FRAGE: Was für eine Verbindung hast du zu deinen Charakteren? Hast du durch sie irgendwas lernen können? Wie haben sie dich geprägt und anders herum?

Geduld XD Lucy aus Feuerhelix besitzt sie auch nicht wirklich, hat aber gelernt, in bestimmten Situationen endlich mal die Füße still zu halten 😉
In den meisten Dingen bin ich geduldig, leider nur nicht, wenn es um meine Bücher geht. Aber ein Buch entsteht eben nicht in einer Nacht und dann dauert es meist noch, wenn es fertig geschrieben ist, dass es wirklich fertig ist. Überarbeitung, Korrektur, Buchsatz und letztlich das Marketing verschlingen Unmengen an Zeit.

(ich bin ja eher so der super ungeduldige Mensch, kann ich also gut verstehen)

FRAGE: Welches sind deine Lieblings Protagonisten aus deinen Romanen und welche magst du eher nicht?

Hmm … gute Frage. Aus dem Sylnen-Epos sind mir der Divinkater Enerem und der gelehrte Treslor sehr ans Herz gewachsen. Aus der Nephylen-Reihe Harlin das Irrlicht und Lucys Tante Fiona.
Aber wen ich nicht so mag? Schwierige Frage. Alle Protagonisten haben irgendwie ihren Charme, auch wenn einige manchmal mehr als mies sind 😉

(Die Frage ist ja auch wirklich fies. Es ist als ob ich eine Mutter nach ihrem Lieblingskind fragen würde :D)

FRAGE: In welchen Genres bist du vertreten und welche sind noch geplant?

Bisher schreibe ich hauptsächlich im Fantasy Bereich. Aber letztes Jahr beendete ich eine reines Sci-Fi-Jugendbuch und es brodelt bereits die Idee eines Liebesromans vollkommen abseits von jeglichem Fantastischen in meinem Kopf =)

(Sci-Fi spricht mich auch immer mehr an, man darf also gespannt sein J)

FRAGE: Wie findet dein Umfeld, dass du schreibst?

Einige finden es spannend und unterstützen mich bei allem, was ich noch vorhabe. Andere hingegen belächeln das Schreiben und tun es als zeitaufwendiges Hobbie ab.

(Das ist aber auch irgendwie gemein, so was tolles zu belächeln)

FRAGE: Gibt es eine bestimmte Tageszeit bei der du am liebsten schreibst?

Am besten kann ich morgens gleich nach dem Aufstehen schreiben. Da sprudeln meist die Ideen nur so. Eine weitere Zeit ist Abends, wenn es dunkel wird und man zu träumen beginnt 😀

FRAGE: Wie sieht dein Arbeitsplatz aus?

Ich schreibe immer auf dem Sofa, wobei eine Tasse Tee und Studentenfutter nicht fehlen dürfen.  Und meine Pflanzen! Ich bin umgeben von einem kleinen Dschungel, der mich regelmäßig zu neuen Szenen inspiriert.

(Das stelle ich mit traumhaft vor)

FRAGE: Was brauchst du beim Schreiben?

Musik. Eindeutig. Ohne kann ich nicht schreiben. Dann stört mich das Tippen immer XD

 

FRAGE: Was bringt dich beim Schreiben auf die Palme bzw. stört dich oder lenkt dich ab?

Wenn jemand was von mir will, ich aber mitten in einer Schreibphase stecke. Und dann noch so penetrant ist und mich nicht in Ruhe lässt! Ansonsten kann mich kaum etwas ablenken. Selbst der Fernseher stört mich dann nicht – Hab ja Kopfhörer auf 😉

 

FRAGE: Wie sieht dein perfekter Schreibtag aus?

An dem ich mich nicht ums Marketing und andere Dinge kümmern muss, sondern einfach schreiben kann. Ohne gestört zu werden. Solange ich möchte.

 

FRAGE: Was war dein lustigster „Verschreiber“?

Puuuhh, du stellst Fragen! Aber ich habe gerade einen gefunden. Aus dem zweiten Band der Nephylen-Reihe – Seelenaura.

Da er jedoch weiterhin reglos vor mir lag, erkundete ich weiter seinen fantastischen Körper und rutschte ein wenig näher zu ihm heran, sodass ich jetzt auch an seinen Baum (Bauch ^^ ) kam.

(Hahahaha ja sehr cool :D)

FRAGE: Welchen Hobbies gehst du, neben dem Schreiben, nach?

Die Liste wird jetzt etwas länger 😉
Ich liebe das Lesen! Wenn ich könnte, mach ich das den ganzen Tag. Dann betuddel ich liebend gern meine Pflanzen oder meine Mietz, spiele Klavier oder bastel und backe.
Zwei weitere große Hobbies von mir sind das Stricken und die Fotographie. Aber leider klaut beides wieder unglaublich viel Zeit, sodass ich sie meist ein wenig vernachlässige.

(Ich backe auch sehr gerne J)

FRAGE: Was liest du Privat am liebsten? Hast du vielleicht ein oder zwei Buchtipps?

Ich glaube, ihr könnt euch schon denken, welches Genre ich am liebsten lese 😉 Genau – Fantasy Romane in allen Formen! Ob Jugendbuch oder High-Fantasy Schinken. Das ist mir völlig egal, Hauptsache, sie sich gut geschrieben.
Zwei meiner Lieblingsreihen sind die Lockwood Bücher von Jonathan Stroud und die Zamonien Romane von Walter Moers.  Beide sind wirklich super geschrieben und sprudeln vor originellen Ideen! Besonders Walters Moers Einfallsreichtum  verblüfft mich immer wieder. Und inspiriert mich auch 😀

(Ich liebe die Zamonien Romane von Moers, die haben mich aus meiner letzten Leseflaute geholt)

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