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Interview mit Jennifer J. Grimm

Jennifer lebt in Speyer und schreibt schon seit ihrer Schulzeit. Sie hört gerne Musik, liest und sitzt ansonsten gerne an ihrer Nähmaschine.

 

Vorab zum Warm werden:

Welche ist deine liebste Jahreszeit?

Herbst.

Kaffee oder Tee?

Kaffee!

Welches ist dein Lieblingstier?

Katzen

Was isst du am liebsten?

Muss ich mich wirklich entscheiden?

(Hehehe Nein du musst dich nicht entscheiden :D. Ich kann allem zu stimmen aber ich bin eher so der Hundemensch)

FRAGE: Wie bist du zum Schreiben gekommen und wie hat es sich entwickelt?

Ich habe bereits mit 11/12 Jahren geschrieben. Allerdings hatte ich damals noch keine Ausdauer und habe ständig Manuskripte angefangen und nach ein paar Seiten wieder aufgegeben, weil mich die nächste Idee eingeholt hat. Deshalb habe ich einen ganzen Ringordner voll mit Anfängen zu Geschichten.

Im NaNoWriMo 2012 habe ich dann mein erstes Buch fertig geschrieben und siehe da, der Knoten ist geplatzt.

(Dann wird dir der Schreibstoff erstmal nicht ausgehen )

FRAGE: Wie kommst du zu deinen Ideen?

Mich inspiriert fast alles. Lieder, Orte, Menschen, Bilder. Und immer die Frage:

Was wäre, wenn…

 

FRAGE: Welches ist dein Lieblingsroman von dir?

Zwischen Blut und Schatten. Einfach weil dieses Buch mir gezeigt hat, dass ich es kann. Dass ich das kann, was ich schon immer tun wollte. Geschichten erzählen, die die Menschen lesen wollen.

FRAGE: Was machst du, wenn es mit dem Schreiben nicht voran geht?

Ich versuche, herauszufinden, woran es liegt. Wenn ich keine Lösung finde, pausiere ich ein paar Tage und nehme mir ein anderes Projekt vor. Ich habe meistens ein Buch, an dem ich aktiv arbeite und eines, welches ich im Hinterkopf plane und Ideen dafür sammle.

FRAGE: Was für eine Verbindung hast du zu deinen Charakteren? Hast du durch sie irgendwas lernen können? Wie haben sie dich geprägt und anders herum?

Die meisten Charaktere haben tatsächlich den oder ein anderen Charakterzug von mir, das kann man doch geprägt nennen, oder?

Niamh (Zwischen Blut und Schatten) ist genauso stur wie ich, während ich genauso sehr wie Henry versuche zu beschützen, was mir am Herzen liegt.

Früher wollte ich immer Journalistin werden, so wie Lenah aus Soultaker – Dämonenblut.

Was ich von ihnen allen lernen konnte: Aufgeben ist keine Option.

(Das ist super. Man merkt das Herzblut)

FRAGE: Welches sind deine Lieblings Protagonisten aus deinen Romanen und welche magst du eher nicht?

Ich mag eigentlich fast alle. Außer Jasons Ex-Freundin, ich hasse hinterlistige Frauen wie sie.

Selbst Cassandra mag ich, ich hab ein Faible für etwas durchgeknallte “Bösewichte”.

(Cassandra ist schon ein ziemlich cooler Bösewicht)

FRAGE: In welchen Genres bist du vertreten und welche sind noch geplant?

Ich schreibe Paranormal Romance /Romantasy unter meinem Motto “Romantik und Action”. Neben diesen Elementen kommt auch meist etwas Erotik vor.

In diesem Genre fühle ich mich ganz wohl, aber wer weiß, vielleicht schreibe ich auch mal etwas anderes.

FRAGE: Wie findet dein Umfeld, dass du schreibst?

Die finden es gut, dass ich meinen Traum lebe. Allerdings fällt es vielen schwer zu verstehen, dass ich, auch wenn ich zuhause bin, nicht immer Zeit habe. Das kennt wahrscheinlich jeder, der von zuhause aus arbeitet.

FRAGE: Gibt es eine bestimmte Tageszeit bei der du am liebsten schreibst?

Eigentlich vormittags. Da aber nur mein Großer in den Kindergarten geht, kommt es auf meine Tochter an, ob ich tatsächlich vormittags zum Schreiben komme. Deshalb schreibe ich meistens abends, wenn meine Kinder beide im Bett sind.

FRAGE: Wie sieht dein Arbeitsplatz aus?

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Über meinem Schreibtisch hängen Inspirations-Bilder zum aktuellen Roman.

FRAGE: Was brauchst du beim Schreiben?

Im Idealfall Laptop, Kaffee und meine Playlist.

FRAGE: Was bringt dich beim Schreiben auf die Palme bzw. stört dich oder lenkt dich ab?

Wenn ich ständig angesprochen werde. Das reißt mich jedes Mal raus und bis ich mich wieder gesammelt habe, dauert es meist ein bisschen. Leider beherrschen das meine Kinder perfekt. 😉

FRAGE: Wie sieht dein perfekter Schreibtag aus?

Ich sitze draußen in der Sonne, mein Laptopdisplay spiegelt nicht. Neben mir steht mein Kaffee und leckere Schokokekse. Ich kann schreiben solange ich will und niemand möchte gewickelt werden/ essen gemacht bekommen/ auf Mama rumklettern und “auch arbeiten”.

Danach treffe ich mich dann mit ein paar Autorenkollegen, die wie durch ein Wunder nicht am anderen Ende Deutschlands wohnen.

(Das mit dem Laptopdisplay kenne ich. Viele meiner Freunde sind auch in ganz Deutschland verteilt und auch im Ausland, ich kann das verstehen.)

FRAGE: Was war dein lustigster „Verschreiber“?

Bei mir gab es eine Katholische Kirsche. Außerdem musste ein Charakter “in dieser Position verhaaren”.

(Hahaha ja sehr gut. Früchte mit Konfessionen :D)

FRAGE: Was liest du Privat am liebsten? Hast du vielleicht ein oder zwei Buchtipps?

Privat lese ich am liebsten Fantasy. Gerne mit Romantik, aber bitte nicht schnulzig. Ich mag die Cat&Bones Bücher, Gilder der Jäger und aktuell die Dämonenfängerin.

Ansonsten liebe ich die Bücher von Kai Meyer und die BlackDagger Serie.

 

Ich danke dir sehr, dass du dir die Zeit genommen hast

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