Hallo meine Plaudis!

Heute gibt es ein Interview und dieses Mal wurde ich interviewt und zwar von der lieben Jessica Stephens. Hier geht es zu ihrer Autorenseite auf Facebook: hier 😉

Dies ist eine Aktion um mal einen Einblick in den Blogger- Alltag zu bekommen. Ich hoffe es ist genauso interessant wie es für uns war. Ich fand es total lustig.

Jessica: Wie viel Zeit brauchst du um eine Rezension zu einem Buch zu verfassen?
(Jetzt natürlich mal ausgenommen, die Zeit welche du fürs lesen benötigst.)

Ich: Puh, das müsste ich mal genau abmessen. Aber ich schätze je nachdem wie mir das Buch gefallen hat, so zwischen 20 Minuten und 2 Stunden. Ich weiß, dass das total komisch klingt. Wenn mich ein Buch so richtig begeistert hat geht es Ruck zuck. Es gibt dann aber auch Bücher bei denen ich nicht weiß wie ich es schreiben soll ohne abwertend zu sein und das Buch zu zerreißen, was ich auf gar keinen Fall möchte, es steckt ja immer ein Mensch mit Gefühlen dahinter. Das kann dann echt lange dauern.

 

Jessica: Wie schaffen es Bücher auf deine Wunschliste? Bist du jemand den das Cover überzeugen muss, oder kommt es dir auf den Klappentext an, oder vielleicht beides?

Ich: Ich bin Cover-geil und kaufe viele (99%) Bücher wenn mir nur das Cover zusagt ohne den Klappentext gelesen zu haben. Ich muss sagen, dass dieses Konzept ziemlich gut funktioniert. Zumindest besser als wenn ich immer wieder akribisch den Klappentext lese. Ich wurde öfter von Büchern enttäuscht bei denen ich nur auf den Klappentext geachtet habe als von den Büchern bei denen ich nur das Cover beachtet habe. Aber mich haben auch schon „hässliche“ Bücher überzeugen können, so ist es nicht.

 

Jessica: Wie viele Rezi-Exemplare bzw. Anfragen bekommst du pro Woche zugeschickt und wie viele sind wirklich interessant für dich?

Ich: Hm in der Woche kann man dies so gar nicht sagen. Bei mir ist das sehr unregelmäßig, mal bekomme ich wochenlang gar keine Anfragen und manchmal kommen einige auf einmal. Durch meine Rubrik „Autor/in des Monats“ bekomme ich jeden Monat eins von dem monatlichen Autor.

Da ich querbeet lese ist erstmal jede Anfrage interessant. Ich bin allerdings vorsichtig geworden und frage deshalb immer erst den Klappentext und eine Leseprobe an. Das kommt scheinbar nicht bei jedem Autor gut an oder wird sogar einfach übergangen. Dann heißt es zum Beispiel: „ Ich kann dir auch sofort das Buch schicken, dann kannst du es gleich komplett lesen“. Beim ersten Mal war ich so überrumpelt das ich es so hingenommen habe. Wird aber nicht mehr vorkommen, entweder Leseprobe oder Pech gehabt, für den Autor oder mich ist da offen 😉

 

Jessica: Kaufst/ Liest du nur Bücher von Verlagen, oder gibst du auch Selfpublishern eine Chance?

Ich: Da bin ich total offen. Man kann sowohl bei Verlagsbüchern als auch bei Selfpublishingbüchern ins Klo greifen. Manchmal merke ich es gar nicht ob es ein Selpublisher ist oder nicht, bis ich das nachgucke für meine Rezensionen.

 

Jessica: Welches Buch hat dich total begeistert?

Ich: Oha, was für eine Frage. Viele, sehr viele 😀

Das erste Buch, welches mich begeistert hat war Harry Potter. Zuletzt war es Märchenhaft- Elisabeth von Larissa Schwarz. Dann sind da noch: Kernstaub und Weltasche von Marie Graßhoff, Die kleine Bäckerei am Strandweg von Jenny Colgan, Die Bücher von Ava Reed, Im Kreis der Sieben von Christin Burger, Die Smoky Barrett Reihe von Cody McFadyen, Evolution von Thomas Thiemeyer, Die Geheimnisse der Alaburg von Greg Walters und noch soooo viele mehr. Ich bin Vielleser und ich lese so gut wie jedes Genre, da kommen dann echt viele großartige Bücher zusammen.

 

Jessica: Wenn man einen Roman nach deinen Wünschen gestalten würden, welche Inhalte wären für dich wichtig?

Ich: Hmmmm. Spannung und Action müssen sein. Es darf nicht so viel Kitsch beinhalten. Die Charaktere müssen lebendig sein und man muss das Gefühl haben, dass man mit den Charakteren befreundet sein will. Ach das ist so schwer. Bei einem Fantasy Roman brauche ich eigentlich keine Liebeleien, bei einem Thriller will ich Spannung und Nervenkitzel und Blut. Bei einem Liebesroman will ich Charaktere, die aus dem Leben gegriffen sind, in einer traumhaften Kleinstadt-Idylle. Im Moment bin ich schwer angetan von der Eschberg- Reihe, die Art von Liebes Roman ist perfekt für mich. Es ist lebendig und nicht sooo kitschig.

 

Jessica: Hast du schon mal selbst darüber nachgedacht ein Buch zu schreiben?

Ich: Ja habe ich tatsächlich. Ich denke aber, dass ich nicht sonderlich romantisch bin um einen Liebesroman zu schreiben. Ein Fantasy Roman wäre dann der Plagiatsvorfall den die Welt erschüttert: Harry Potter und Herr der Ringe in einem Buch, hahaha. Und für einen Psychothriller oder Krimi habe ich zu wenige krankhafte Ideen 😉

Vielleicht veröffentliche ich irgendwann mal mein Tagebuch, das könnte echt unterhaltsam werden.

 

Ich bedanke mich bei dir, Jessica, dieses Interview war echt lustig und total interessant.

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