Interview mit Larissa Schwarz

Ohhh, darin bin ich total schlecht. Ich kann viel besser über andere schreiben 😉 Deswegen stammen die nächsten Zeilen von meinem Freund Henning:

Keine Sorge, ich blubber euch jetzt nicht mit Liebesgeständnissen voll … Ich schenke euch meine Top 5 Fun Facts über Larissa:

  1. Sie hat Griechische Füße. (Viel Spaß beim Googeln) Eigentlich passen ihr kaum spitze Schuhe, aber sie liebt sie. 
  2. Sie hat eine Katzenhaarallergie. Auch gegen Audrey. Deswegen nimmt sie ganz oft Tabletten, um mit ihr zu kuscheln. 
  3. Larissa kann das Lied von der Gummibärenbande in drei Sprachen auswendig singen. Deutsch, Englisch und Spanisch (Castellano).
  4. Sie hatte als Kind Angst vor dem Burgerklau von McDonald’s. 
  5. Sie fährt beim Snowboarden fakie – wie Elisabeth. Und sie steht goofy auf dem Brett. Sieht lustig aus, wenn man ein Auge dafür hat.

(Hahaha Grandios!)

 

Vorab zum Warm werden:

Welche ist deine Lieblingsfarbe?

Royalbau

(Ich liebe es <3)

Kaffee oder Tee?

Morgens Kaffee (ohne geht irgendwie nicht), tagsüber Red Bull oder Chi, abends Tee.

Welches ist dein Lieblingsbuch?

Buddenbrooks von Thomas Mann

Liebste fiktive Figur?

Arthur Dent aus „Per Anhalter durch die Galaxis“

Liebstes Land?

Schottland

 

FRAGE: Wie bist du zum Schreiben gekommen und wie hat es sich entwickelt?

Es war immer schon Passion, so wie man es in gefühlt jeder Autorenvita liest. Im Alter von vier Jahren habe ich meine erste Schreibmaschine bekommen, eine Olympia SM3. Ich weiß heute noch, wie sie roch und klang, ein herrliches Gefühl, darauf herumzutippen, solange sich die Typenhebel nicht verhakt haben. Meine Eltern haben mir das Lesen in diesem Alter beigebracht, um nicht mehr so viel vorlesen zu müssen. Damit bekam ich einen ganz neuen Zugang zu Schrift und Sprache und es manifestierte sich der Wunsch, später selbst Bücher zu schreiben. Der Weg zum Roman führte mich literarisch über Kurzgeschichten und Lyrik, lebensbezogen durch das Ruhrgebiet und diverse Berufe.

 

FRAGE: Wie kommst du zu deinen Ideen?

Mich faszinieren die Menschen um mich herum. Ich höre gern zu, interessiere mich für die Geschichte eines Einzelnen. Gepaart mit meiner Fantasie und einer Menge Recherche werden daraus die Lebensläufe meiner Protagonisten. Die Handlungen im Roman leiten sich daraus ab, manchmal führen sie aber auch irgendwie ein Eigenleben und es geht ganz anders aus als ursprünglich gedacht.

 

FRAGE: Welches ist dein Lieblings-Roman von dir?

Das ist (glaube ich) so, als würde man eine Mutter fragen, welches ihrer Kinder sie am liebsten hat. Mennoooo. Also, da #Lenning ja ein Drama ist, scheidet es von sich aus aus. Und Tiffany ist ein Kurzroman, das zählt also auch nicht. Und da die Eschberg-Reihe ja eine Art fortlaufende Chronik ist, ist sie mein liebster eigener Roman (schön rausgeredet, oder?).

(Hihi, als hätte ich es gewusst. Ich weiß ja wie gemein die Frage ist :D)

FRAGE: Was machst du, wenn es mit dem Schreiben nicht voran geht?

Kochen. Laufen gehen. Duschen. Das sind so die drei Hauptblockadenkiller. Wobei ich eher das Problem habe, mehr schreiben zu wollen und müssen als ich tatsächlich (im wahrsten Sinne des Wortes) tippen kann.

(Das ist doch gut, so gehen dir die Ideen nicht so schnell aus)

FRAGE: Was für eine Verbindung hast du zu deinen Charakteren? Hast du durch sie irgendwas lernen können? Wie haben sie dich geprägt und anders herum?

Hmmm. Da ja meine Protagonisten auf den Vorbildern realer Personen basieren habe ich zu vielen einen guten Draht und schätze sie sehr. Die Beschäftigung mit ihnen und die Adaption ihrer Verhaltensweisen/Vitae für die Bücher bringt automatisch einen Lerneffekt mit sich, der größte überhaupt ist dabei, dass ich wesentlich offener für und interessierter geworden bin. Andersherum hat aber auch jede Figur mindestens eine meiner Macken/Abneigungen/Vorlieben – sowas kann man als Autor auch schlecht verhindern.

FRAGE: Welches sind deine Lieblings-Protagonisten aus deinen Romanen und welche magst du eher nicht?

Ich liebe sie alle. Auch die Verwirrten, Bösen, die Ekelpakete und die Gemeinen.

FRAGE: In welchen Genres bist du vertreten und welche sind noch geplant?

Aktuell bin ich im weiten Feld der Liebesgeschichten unterwegs, arbeite aber gemeinsam mit meinem Freund an einem Thriller.

(Also da bin ich echt mal gespannt :D)

FRAGE: Wie findet dein Umfeld, dass du schreibst?

Meine Katze nutzt das für ihre Zwecke aus und verlangt nach Publicity. Mein Freund liebt meine Geschichten, aber meidet die Öffentlichkeit. Meine Familie und Freunde gehen damit sehr gelassen um und halten sich im Hintergrund, auch wenn sie größere und kleinere Rollen in meinen Büchern spielen.

(Das klingt sehr harmonisch :D)

FRAGE: Gibt es eine bestimmte Tageszeit bei der du am liebsten schreibst?

Irgendwie … nö. Das geht immer und überall.

FRAGE: Wie sieht dein Arbeitsplatz aus?

Hehe … Momentan extrem chaotisch, was eigentlich gar nicht meinem Naturell entspricht. Aber in Hochphasen kommt alles erst mal nur in die Ablage und stapelt sich in Kisten und Kästchen. Außerdem liegt Audrey immer irgendwo im Weg und es stehen mindestens zwei Getränke in Reichweite.

FRAGE: Was brauchst du beim Schreiben?

Kaffee. Wasser. Ruhe. Zur Recherche Bücher und Internet. Zur Inspiration Menschen.

(Schön gesagt)

FRAGE: Was bringt dich beim Schreiben auf die Palme bzw. stört dich oder lenkt dich ab?

Audrey liegt sehr gern AUF der Tastatur, das ist süß, aber nervt gewaltig.

FRAGE: Wie sieht dein perfekter Schreibtag aus?

Internetausfall, Wasserkocher und Kaffeepulver im Arbeitszimmer, Henning kümmert sich ums Essen. Abends dann schön chillig auf der Terrasse ein Glas Rotwein trinken und  … denkt euch den Rest *grins*

(Klingt wunderbar!)

FRAGE: Was war dein lustigster „Verschreiber“?

„Die Nacktkerzen waren noch geöffnet und strahlten so gelb wie ihre Tasse.“ Und: „Ein Gringer Ale bitte!“

(Für die, die es noch nicht kennen: Gringer ist der Kater von Moritz)

(Hihihi, das finde ich gut :D)

FRAGE: Was machst du privat am liebsten? Hast du vielleicht ein oder zwei Buchtipps?

Na ja, da mein Privatleben sich zum großen Teil in der Facebook-Öffentlichkeit abspielt, verrate ich wohl wenig Neues, wenn ich erzähle, dass ich gern koche, Mittelalter Re-Enactment betreibe und gern mit der Kamera unterwegs bin. Buchtipps? Du stellst tatsächlich die Gretchenfrage? Ohhhh, mennooo. Na gut, es ist auch kein Geheimnis, dass ich sehr gern die Bücher von Ava Lennart und Sookie Hell lese, im Genre Liebesroman. Thriller lese ich am liebsten von David Beckett.

 

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