Rezension

Visum fürs Paradies von Adrian Feder

Genre: Drama

Seiten: 434 Seiten

Verlag: Selfpublisher

Klappentext:

Nach vielen Umzügen schlägt Liam endlich Wurzeln: Als zwölfjähriger Junge gibt er sich und seine Unnahbarkeit zum Leben auf, um seiner neuen Nachbarin Jennifer näher zu sein.
Auf dem Weg des Erwachsenwerdens konnte er seine Jugendliebe nie vergessen. Im Beruf wird Liam erfolgreich und er lernt Claire kennen: Eine aufgeweckte Frau, die all das verkörpert, was Jennifer nie war. Doch mit den Jahren halten ihn jene verschüttete Sehnsüchte fest, denen er auf den Grund gehen will. Um sich zwischen den beiden Frauen zu entscheiden, beschließt er, aus der Alltagswelt auszusteigen, und gibt dafür sein bisheriges Leben auf. An der Außengrenze der Wirklichkeit findet er etwas, was es nicht geben kann: sein eigenes Schicksal und das Visum fürs Paradies.

Meine Meinung:

Geschichte:

Ich bin gut in die Geschichte reingekommen. Der Schreibstil ist gut zu lesen, teilweise etwas schnörkelig in den Dialogen. Im Großen und Ganzen sieht man Liam im Vordergrund aufwachsen. Sein Leben und sein Handeln sind wirklich anschaulich beschrieben und auch sehr interessant zu lesen. Eine absolut interessante Geschichte, die aber noch nicht perfekt ist, es hat ein bisschen das gewisse Etwas gefehlt, das einem vom Hocker haut. Auch waren echt einige Fehlerteufel im Buch vorhanden. Aber es sind viele ziemlich coole Wortwitze zu den Namen dabei gewesen, gut durchdacht und sehr originell.

Hier gibt es 3 von 5 Gryffindor – Punkten

Charaktere:

Die Charaktere waren alle sehr interessant und recht gut beschrieben. Liam war ein sehr tiefgründiger Charakter, der allerdings manchmal seine Schwierigkeiten hatte sich bemerkbar zu machen. Ich hätte ihn gerne ab und zu mal ordentlich in den Hintern getreten, damit er mal richtig handelt, vieles hat er sich nämlich durch seine Trägheit selbst versaut. Die beiden Damen in der Runde waren sich in vielen Punkten sehr ähnlich. Jennifer ist mir schon von Anfang an sympathischer gewesen als Claire. Ron mochte ich auch sehr gut leiden auch wenn er sehr exzentrisch ist.

Hier gibt es 2 von 2 Hufflepuff – Punkten

Emotionen:

Richtig Spannung konnte ich in diesem Buch nicht finden, was aber auch gar nicht nötig war. Die Geschichte um Liam war gespickt mit lustigen und dramatischen Situationen und es passierte andauernd etwas, so das richtige Action total fehl am Platz gewirkt hätte.

Hier gibt es 2 von 2 Slytherin – Punkten

Aufmachung/ Design:

Das Cover ist ein absoluter Eyecatcher. Es hat mir richtig gut gefallen.

Hier gibt es 1 von 1 Ravenclaw – Punkten

Fazit:

Ein toller Roman, wie ihn das Leben schreibt. Mich hat es gut unterhalten. Es war interessant aber leider hat da das Gewisse etwas gefehlt. Für Leute die gerne leicht dramatische Lebensgeschichten lesen, eine absolute Empfehlung. Es gibt nur zwei Punkte Abzug für die vielen kleinen Fehlerchen und weil es mich eben nicht total vom Hocker gerissen hat.

Insgesamt gibt es: 8 von 10 Buchplaudis

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