Interview mit Nona Simakis

Magst du hier einmal ein bisschen was über dich erzählen, damit die Leute dich besser kennenlernen?
Also, ich bin gebürtige Griechin die jedoch nicht gut griechisch kann, von klein auf in Deutschland aufgewachsen. Ich bin eine gute Mischung aus beiden Kulturen. Ich unterrichte und trainiere japanische Kriegskunst und habe es zu einer sehr hohen Graduierung geschafft. Beruflich bin ich Life Coach, gebe Seminare in Spiritueller Philosophie und Medialität.
Ich habe eine wunderbare erwachsene Tochter und bin in einer glücklichen Beziehung. Ich engagiere mich viel für Menschen in Not und habe die Idee eines Vereins gehabt, den ich mit Freunden umsetzen konnte. Der Verein Philos, hilft Menschen die in Not geraten sind in Veria/ Griechenland.
Ich mag ehrliche und offene Menschen und philosophische Gespräche. Ansonsten kann man viel über mich auf meiner Autorenseite erfahren www.nonasimakis.de.

 

Vorab zum Warm werden:

Welches ist dein Lieblingsessen?
Ich liebe die mediterrane Küche. Muscheln im Bierteig, griechische Antipasti und natürlich Pasta in allen Variationen.

Wasser oder Süßgetränke?
Wasser mindestens 2,5 Liter am Tag!

Lieblingsfilm?

Oh, da muss ich echt nachdenken. Ich mag soviele Filme einen speziellen einzelnen Lieblingsfilm habe ich nicht. Aber ich könnte z.b. immer wieder Saturday Night Fever mit John Travolta anschauen, oder HDR oder irgendwas Witziges. Ich würd eher sagen, ich mag keine traurigen Filme.
Lieblingsort?
Definitv an der Ägais. Da bin ich zu Hause! Gib mir Wellen, das Meer, die salzige Gischt, das Funkeln der Sonne auf den Wellen. Das ist mein Ort!

Herbst oder Frühling?
Beides ist schön, wenn Du am passenden Ort bist. Z.B in meiner Heimatstadt blühen die Pfirsich und Nektarinenblüten und von meinem Balkon aus sehe ich nur violett und rosa Farben. Einfach traumhaft. Im Herbst wiederum wenn die Weintrauben all ihre Farbpracht und ihre süßen kleinen Beeren zeigen. Seufz,…

 

FRAGE: Wie bist du zum Schreiben gekommen und wie hat es sich entwickelt?

Ich habe in der Schulzeit gerne Gedichte geschrieben und ellenlange Geschichten. Meine damalige Deutschlehrerin hat mich sehr gefördert, mich weiter auszutoben zu lesen. So blieb es nicht aus, dass ich erst nur für mich schrieb und viele Jahre später dann die erste Veröffentlichung kam.

 

FRAGE: Wie kommst du zu deinen Ideen?

Es mag sich merkwürdig anhören, aber ich träume die Geschichten. Dann stehe ich nachts auf und mache mir Notizen um nicht alles wieder zu vergessen. Die Träume begleiten mich, bis die Geschichte zu Ende geschrieben wird.

 

FRAGE: Welches ist dein Lieblings-Buch von dir?

Das ist definitiv Kassandras Weg

 

FRAGE: Was machst du, wenn es mit dem Schreiben nicht voran geht?

Das stresst mich nicht. Ich habe die Philosophie das alles zum rechten Augenblick geschieht. Da ich beruflich mit meinen Seminaren und Kursen ziemlich ausgebucht bin, gibt es immer etwas zu tun.

 

FRAGE: Was für eine Verbindung hast du zu deinen Charakteren? Hast du durch sie irgendwas lernen können? Wie haben sie dich geprägt und anders herum?

Ich finde diese Frage sehr interessant. Wie weit lerne ich von meinen Protas oder sie von mir? Gefällt mir der Gedanke. Ich würde es ist eine Symbiose wir lernen von einander. Es ist ein Prozess, wer will sich so entwickeln wie es mir vorstelle, dürfen Charakter sich selbst weiterentwickeln?

 

FRAGE: Welches sind deine Lieblings-Protagonisten aus deinen Romanen und welche magst du eher nicht?

Ich mag definitiv Ferfried nicht! Ansonsten liebe ich alle, ja sogar Ares.

 

FRAGE: In welchen Genres bist du vertreten und welche sind noch geplant?

Ich habe spirituelle Ratgeber geschrieben, Meditation und Übungen zur Selbsterkenntnis. Ein Gedichtband, also Lyrik. Aus diesem Buch wurden zwei Gedichte tänzerisch umgesetzt in dem Theater St.Gallens. Und natürlich die Contemporary Fantasy. In dem Bereich werde ich bleiben, bei meinen griechischen Göttern und deren Erlebnisse.

 

FRAGE: Wie findet dein Umfeld, dass du schreibst?

Meine Familie, also meine Tochter und mein Mann, finden das toll und ich habe eine sehr gute Unterstützung. Das ist das wichtigste, was der Rest der Verwandtschaft denkt finde ich nicht so wichtig. Ich freue mich immer wieder, wenn ich mal eine positive Meinung höre aus dem Umfeld. Klar loben tut gut 😀

 

FRAGE: Gibt es eine bestimmte Tageszeit bei der du am liebsten schreibst?

Definitiv morgens, wenn alle aus dem Haus sind, dann kann ich mich austoben.

 

FRAGE: Wie sieht dein Arbeitsplatz aus?

Dafür müsstest Du das Wort „ Chaos“ neu definieren ;-). Liebenswertes Chaos. Ich dürfte gar nicht aufzählen, was sich alles in meiner Nähe befindet. Aber ich habe immer noch Platz für die Tastatur und meine Arme.

 

FRAGE: Was brauchst du beim Schreiben? Hast du irgendwelche Rituale?

Gummibärchen, Lakritze und etwas zu trinken. Momentan lieber Tee beim schreiben, den kann man auch kalt trinken, schmeckt beim Kaffee doch nicht so sehr.

 

FRAGE: Was bringt dich beim Schreiben auf die Palme bzw. stört dich oder lenkt dich ab?

Klopfende Geräusche, laute Menschen. Blackouts.

 

FRAGE: Wie sieht dein perfekter Schreibtag aus?

Wenn sich das innere Gefühl einstellt, alles richtig gemacht zu haben. Dabei kommt es nicht, wieviel Seiten ich geschrieben habe. Es ist dieser eine Moment der sich einstellt.

 

FRAGE: Was war dein lustigster „Verschreiber“?

Ich denke griechisch und schreibe Deutsch, da gab es so viele.

 

FRAGE: Was machst du privat am liebsten? Hast du vielleicht ein oder zwei Buchtipps?

Momentan gehört das Nichtstun, sich mit Freunden zu treffen und Meditieren zu meinen Lieblingsbeschäftigungen.
Begeistert bin gerade von Rose Snow und ihren Büchern, sowie Nicole Böhm und die Seelenwächter.

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